Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Blaue Reihe
88
Heike Schiewer:
Stadtplanung in einer multikulturellen Gesellschaft
Planerisches Rollenverständnis und Planungsprozesse in Toronto/Kanada
1999, 129 S., ISBN 978-3-88211-108-8, € 12,00
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Deutschland ist de facto ein Einwanderungsland, die herrschende Politik hat dies aber jahrzehntelang ignoriert und nur unzureichende Gesetze und Handlungsstrategien entwickelt. Insbesondere auf kommunaler Ebene kann der Diskriminierung ethnischer Minderheiten bisher nicht wirkungsvoll begegnet werden. Dieser Band beschäftigt sich mit Rolle und Möglichkeiten von Planern und Planerinnen in multikulturell geprägten Städten und Stadtquartieren. Die Analyse orientiert sich am Modell der Zivilgesellschaft sowie an den US-amerikanischen Erfahrungen mit der Anwaltsplanung und der Sozialen Ausgleichsplanung. Die kanadische Metropole Toronto steht aufgrund ihrer innovativen Strategien im stadtplanerischen Umgang mit Immigranten im Mittelpunkt der Studie. Die Autorin untersucht, wie Planer/innen mit den Spannungen innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft umgehen und die Teilhabe ethnischer Minderheiten an politischen und planerischen Prozessen fördern können. Abschließend werden Perspektiven und kommunikative Anforderungen für Planer/innen in deutschen Städten formuliert.
Inhaltsübersicht
Einleitung
Theorie und relevante Planungserfahrungen
Kanadas und Torontos Rahmenpolitik für eine multikulturelle Gesellschaft
Multikulturelle Politik und Planung im Stadtteil Parkdale
Perspektiven multikultureller Stadtplanung in Deutschland - eine Schlußbetrachtung
Zusammenfassung
Heike Schiewer ist Absolventin des Studienganges Raumplanung an der Universität Dortmund.





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